Carl Auböck Nussschale

Carl Auböck Nussschale

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Preis: 290,00 Euro

Design: Carl Auböck II, 1940
Modell: A-436
Hersteller: Werkstätte Carl Auböck, Wien, Österreich

Manchmal kann ein Alltagsgegenstand, wie etwa eine Nussschale, so fein und sorgfältig gefertigt sein, dass er zum Kunstobjekt transzendiert. So in etwa verhält es sich mit den von der Werkstatt Carl Auböck produzierten „Alltagsobjekten“.

Die Nußschale, Modell A-436, wurde 1940 von Carl Auböck II entworfen und produziert. Die Schale wurde aus einem massiven, fein gemaserten Mahagoni-Holzblock ausgehöhlt. Sie ist mit einem Messinggriff versehen, wobei dieser mit einem geflochtenen Peddigrohr-Geflecht ummantelt ist.

Über Carl Auböck II

Carl Auböck II wurde 1900 in Wien geboren. Als einziger Sohn von Karl Heinrich Auböck wurde er schon früh in der Werkstatt seines Vaters als Lehrling ausgebildet und erlernte dort den Entwurf und die Fertigung von Dekorationsgegenständen.

Von 1919 bis 1921 besuchte Carl Auböck II das Bauhaus, wo er den von Johannes Itten geleiteten Vorkurs absolvierte, der ihm vielfältige künstlerische Ausdrucksformen nahebrachte. In der Metallwerkstatt des Bauhauses – einem Umfeld, das ihm durch die Lehre bei seinem Vater vertraut war – konnte er traditionelle Metallbearbeitungstechniken mit der aufkommenden abstrakten und modernistischen Kunstbewegung verbinden.
Nach dem Tod seines Vaters Karl Heinrich Auböck im Jahr 1925 übernahm Carl II. die Leitung der Werkstatt. Zunächst nutzte er noch die Modelle und Fertigungsmethoden seines Vaters, begann jedoch bald, seinen eigenen, vom Bauhaus geprägten Stil in die Entwürfe einfließen zu lassen. Auböck II entwickelte sich zu einem Meister darin, originelle und zugleich funktionale Gebrauchsgegenstände zu schaffen. Ganz im Sinne des Bauhaus-Gedankens der Verbindung von Materialien und Ideen integrierte Carl Auböck II – der vor allem für seine charakteristische Verwendung von Messing bekannt war – auch Keramik, Leder, Glas und Holz nahtlos in seine Entwürfe. In den 1950er Jahren begann für Auböck II, der nun gemeinsam mit seinem Sohn Carl Auböck III arbeitete, eine äußerst produktive Schaffensphase, in der über 4.000 einzigartige Werke entstanden. Carl Auböck II starb 1957 im Alter von 57 Jahren; er hinterließ seine Familie sowie ein umfangreiches Gesamtwerk, das unverkennbar die Handschrift eines Künstlers trägt.

Maße

Länge: 28,5cm
Breite: 16,5 cm
Höhe: 19 cm

Zustand

Die Holzoberfläche wurde gereinigt und neu versiegelt.

Postversand

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