Rupprecht Skrip Leuchte Wandlampe
Rupprecht Skrip Leuchte Wandlampe
ANFRAGE SENDEN
Preis: 2190,00 Euro
Design: Rupprecht Skrip, 1954
Hersteller: Skrip-Leuchten, Berlin, Deutschland
Diese bemerkenswerte Wandleuchte wurde in den 1950er Jahren von Rupprecht Skrip entworfen und in der eigenen Manufaktur-Werkstatt Skrip-Leuchten in Berlin-Spandau in Deutschland produziert.
Ein massiver, mit zwei Schrauben an der Wand befestigter Wandträger aus Teakholz bildet die Basis der Konstruktion. Daran sind zwei unterschiedlich lange Ausleger-Arme aus Teakholz über Kugelgelenke befestigt. Die Reichweite der Arme erlaubt eine raumgreifende Platzierung der Lichtquellen.
Durch die Kombination aus Kugelgelenken, einem Seilzugsystem aus Lederschnüren und den aus massivem Teakholz gedrechselten, mit Blei gefüllten Gegengewichten lässt sich jeder Arm unabhängig vom anderen stufenlos drehen, schwenken, anheben und absenken. Die Positionierung des einzelnen Auslegers bleibt durch das jeweilige Gegengewicht stabil. Die beiden originalen, mit einem cremefarbenen Leinengewebe bezogenen Lampenschirme sind für Standard-Leuchtmittel mit E27-Fassung ausgelegt. Die Schirme wirken als Diffusoren und erzeugen eine gleichmäßige, warme Lichtverteilung. Zwei schwarze Einbau-Druckschalter am Wandträger sind elektrisch getrennt geschaltet und können sowohl gemeinsam als auch einzeln genutzt werden.
Die Wandleuchte wurde in verschiedenen Versionen sowohl mit Stoffschirmen als auch mit Bast- und Pergamentpapierschirmen angeboten. Auch bei den verwendeten Gegengewichten gab es unterschiedliche Versionen. In einer anderen Version wurden als Gegengewichte zwei echte, geschliffene Kokosnussschalen, Innen mit Sand oder Blei gefüllt verwendet.
Über Paul „Rup(p)recht“ Skrip und Skrip-Leuchten
Rup(p)recht, der Vorname, mal mit einem, mal mit zwei „P“ geschrieben, war in Kombination mit seinem Familiennamen Skrip, ein späteres Pseudonym des als Paul Skrip 1917 geborenen Designers und Inhabers von Skrip-Leuchten. Die Werkstatt von Paul Skrip hatte ihren Sitz in Berlin-Spandau. Das erste Modell der Skrip-Leuchte wurde 1954 beim Deutschen Patent- und Markenamt angemeldet. Im selben Jahr ließ sich Paul „Rupprecht“ Skrip die charakteristische Mechanik seiner flexibel verstellbaren Schwingarm-Konstruktion mit den markanten Gegengewichten patentieren.
Von seiner Berliner Werkstatt aus vertrieb Paul „Rupprecht“ Skrip seine Leuchten in den 1950er- und 1960er-Jahren und präsentierte die patentierten Entwürfe auf bedeutenden westdeutschen Fachmessen, darunter Hannover und Frankfurt, einem internationalen Publikum. Die Fertigung erfolgte während seiner gesamten Schaffenszeit ausschließlich in handwerklicher Kleinserie. Statt einer industriellen Produktion entstand jede Leuchte in einer klassischen Berliner Manufakturwerkstatt, wodurch die Skrip-Leuchten bis heute als seltene und hochwertige Beispiele deutscher Nachkriegs-Designgeschichte gelten. Paul Skrip starb 1969.
Restauriert
Die weißen PVC-Kabel wurde vom Vorbesitzer durch ein braunes, gedrehtes Textilkabel ersetzt. Die originalen Lampenschirme sind bis auf minimalste Gebrauchsspuren sehr gut erhalten.
Maße
Wandträger Höhe/Breite/Tiefe: 55 cm x 6 cm x 2,5 cm
Lampenschirm Durchmesser: 16 cm, Höhe 23 cm
Auslegerarme: 110 cm / 155 cm lang (ausgestreckt ergibt sich eine Spannweite von ca. 240 cm )
Speditionsversand
Berlin / Kurier: ca. 40,00 Euro
Deutschlandweit: ca. 100,00 Euro
EU & Schweiz: Preis auf Anfrage















